Uferschutz ist für uns bei der Voigt GmbH eine Frage der Verantwortung. Wasser ist ein dynamisches Element, das sich seinen Weg sucht. Wer hier starr gegen die Natur baut, verliert meistens auf lange Sicht. Wir setzen daher auf den sensiblen Umgang mit der Umwelt und nutzen Techniken, die sich seit Jahrzehnten im Wasserbau bewährt haben. Ein wichtiger Baustein ist dabei der sogenannte Lebendverbau. Hierbei nutzen wir die Kraft der Natur: Pflanzen wie Weiden oder Schilf werden so eingebaut, dass ihr Wurzelwerk die Böschung aktiv armiert. Das ist oft stabiler und langlebiger als künstliche Verbaustoffe.
Steinsatz und technische Barrieren
An Stellen mit starker Strömung oder dort, wo Schifffahrt für Wellenschlag sorgt, reicht Grün allein oft nicht aus. Hier kommen Wasserbausteine aus Hartgestein wie Basalt oder Granit zum Einsatz. Wir schichten diese Steine so auf, dass sie die Energie des Wassers brechen, aber trotzdem noch kleine Hohlräume für Wasserorganismen lassen. Wichtig ist dabei das Filtervlies unter den Steinen: Es verhindert, dass das feine Bodenmaterial durch die Steinfugen ins Wasser gespült wird – das ist die häufigste Ursache für plötzliche Absackungen hinter der Uferlinie.
Langlebigkeit durch Materialqualität
Ob wir mit Eichenpfählen, Lärchenholz oder Kokosfasermatten arbeiten – die Qualität der Rohstoffe entscheidet über die Jahre der Haltbarkeit. Holz im Wasserbau muss extrem widerstandsfähig gegen Fäulnis sein. Wir achten darauf, dass die Konstruktionen so geplant sind, dass sie auch bei schwankenden Wasserständen (Wechselzone) nicht vorzeitig weggammeln. Ein gut geplanter Uferschutz ist eine Investition in die Sicherheit Ihres Grundstücks, die sich durch minimalen Instandhaltungsaufwand schnell bezahlt macht.





