Beim Terrassenbau geht es heute um weit mehr als nur das einfache Verlegen von Platten. Der Trend geht klar zu großformatigen Feinsteinzeug-Platten oder Natursteinen wie Travertin und Sandstein. Der Vorteil von Keramik (Feinsteinzeug) liegt auf der Hand: Die Platten sind extrem hart, nehmen fast kein Wasser auf und sind dadurch absolut frostsicher und fleckunempfindlich. Fett vom Grill oder Rotwein lassen sich hier meist einfach wegwischen. Naturstein hingegen punktet durch seine Einzigartigkeit und die Haptik, die kein künstlicher Stein erreicht.
Die Qual der Wahl: Holz oder Stein?
Holzterrassen haben einen unschlagbaren Charme und heizen sich im Hochsommer weniger auf als Stein. Aber Holz arbeitet. Deshalb achten wir bei der Voigt GmbH extrem auf den konstruktiven Holzschutz. Das bedeutet: Das Holz darf nie direkt im Dreck oder im Wasser liegen. Wir bauen Unterkonstruktionen aus Aluminium oder Hartholz auf verstellbaren Stelzlagern, damit die Luft zirkulieren kann und das Holz nach einem Regen schnell wieder abtrocknet. Wer die Holzoptik will, aber keine Lust auf Ölen und Streichen hat, für den sind WPC-Dielen (Holz-Kunststoff-Gemisch) eine moderne, wartungsfreie Alternative.
Gefälle und Entwässerung: Die unsichtbare Technik
Der häufigste Fehler beim Terrassenbau ist ein fehlendes oder falsches Gefälle. Wasser sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstands – und der sollte niemals Richtung Hauswand führen. Wir planen jede Terrasse mit einem Gefälle von mindestens 2 %, damit Regenwasser zügig abläuft. Bei barrierefreien Austritten setzen wir spezielle Entwässerungsrinnen direkt vor die Türschwelle, damit auch bei Starkregen kein Tropfen ins Wohnzimmer drückt.
Stil und Anbindung an den Garten
Eine Terrasse sollte nicht wie ein Fremdkörper wirken. Wir gestalten die Übergänge zum Rasen oder zu den Beeten fließend. Eine niedrige Mauer als Randeinfassung kann gleichzeitig als zusätzliche Sitzbank dienen, während integrierte Bodenstrahler am Abend für die richtige Stimmung sorgen. Wir denken bei der Planung schon an die Kabelauslässe für die Beleuchtung und eventuelle Stromanschlüsse, damit später keine Leitungen quer über den neuen Boden liegen.





