Der Johannes-Erbstollen, auch als Johannes-Bilstein-Stollen bezeichnet, wurde um 1790 angelegt und bis etwa 1919 betrieben. Es handelt sich um einen tiefen Stollen mit einer Länge von rund 300 Metern.
Nutzung und Funktion
Der Stollen diente der Förderung von Eisenerz. Als tiefer Stollen erfüllte er zudem die Aufgabe, Grubenwasser abzuleiten und damit den Abbau in tiefer gelegenen Bereichen zu ermöglichen. Solche Stollen waren ein wichtiger Bestandteil des historischen Bergbaus, da sie sowohl die Wasserhaltung als auch den Transport von Material unterstützten.
Zeitliche Einordnung
Die Betriebszeit von etwa 1790 bis 1919 umfasst eine Phase, in der der Bergbau im märkischen Raum noch durch kleinere Gruben geprägt war. Der Betrieb endete im frühen 20. Jahrhundert, als viele dieser Anlagen stillgelegt wurden.
Bedeutung für die Vermessung
Im Rahmen der Vermessung werden der genaue Verlauf, die Länge sowie die räumliche Lage des Stollens erfasst. Dabei können auch Querschnitte und mögliche Veränderungen im Stollen dokumentiert werden.
Die erhobenen Daten dienen der systematischen Dokumentation des Stollens und tragen dazu bei, dieses bergbauliche Relikt als Teil der regionalen Geschichte von Ennepetal zu sichern und besser nachvollziehen zu können.




